Glasfaserausbau vorerst gestoppt – Stadtverwaltung prüft Alternativen

Der geplante flächendeckende Glasfaserausbau durch LEONET (ehemals BBV bzw. Toni) in unserer Kommune wird nicht umgesetzt. Wie das Unternehmen mitgeteilt hat, kommt der Ausbau aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im deutschen Glasfasermarkt nicht zustande. Auch bereits geschlossene Verträge über Glasfaserhausanschlüsse wurden seitens des Anbieters storniert.

Von dieser Entscheidung sind mehrere Ortsteile betroffen, darunter auch Reinhardsachsen und Kaltenbrunn.

Die Stadtverwaltung steht jedoch bereits im Austausch mit alternativen Anbietern, um Möglichkeiten für eine zukünftige Glasfaseranbindung zu prüfen. Ziel ist es, Lösungen zu finden und den Ausbau der digitalen Infrastruktur dennoch voranzubringen.

Mit der Telekom konnte dankenswerterweise ein erster kleiner Erfolge erreicht werden – die neuen Häuser im Baugebiet Knorracker haben bereits einen Glasfaseranschluss erhalten.

Über weitere Entwicklungen werden wir Sie selbstverständlich informieren.

Einbruchsversuch / Diebstahlversuche in Reinhardsachsen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen Tagen kam es in Reinhardsachsen zu einem Einbruchsversuch am helllichten Tag. Unbekannte Personen versuchten, in ein Wohnhaus und die Nebengebäude einzudringen. Der Versuch konnte nur durch das aufmerksame Verhalten eines hellwachen Mitbürgers vereitelt werden, der die fremden Personen bemerkte, die anwesenden Besitzer informierte, und dadurch Schlimmeres verhinderte.

Tage davor versuchten unbekannte ein Reisemobil, am Dorfgemeinschaftshaus stehend, nachts auf einen Hänger aufzuladen. Nur durch einen aufmerksamen Mitbürger und dessen Hund, konnte die Straftat vereitelt werden.

Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig gegenseitige Aufmerksamkeit in unserer Dorfgemeinschaft ist.

Bitte beachten Sie daher einige einfache, aber wichtige Vorsichtsmaßnahmen:

Lassen Sie niemals einen Schlüssel von außen in der Haustüre / Nebentüre stecken, auch nicht für kurze Zeit.

• Achten Sie auf unbekannte Personen oder Fahrzeuge, die sich auffällig in unseren Ortsteilen aufhalten.

• Sprechen Sie verdächtige Beobachtungen – wenn möglich – an oder informieren Sie umgehend die Polizei.

• Informieren Sie auch Ihre Nachbarn, wenn Sie für längere Zeit nicht zu Hause sind.

Unsere Dorfgemeinschaft lebt davon, dass wir aufeinander achten und aufmerksam bleiben. Der aktuelle Vorfall zeigt, dass bereits ein wachsames Auge helfen kann, Straftaten zu verhindern.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe.

2. Offenlegung Regionalplan Windkraft

Die Metropolregion Rhein-Neckar hat den Regionalplan Windkraft fortgeschrieben und die zweite Offenlegung für Behörden und öffentliche Träger gestartet.

Das uns betreffende Gebiet „Tannenäcker“, welches extrem nah am Erholungspark lag, ist in der Fortschreibung nicht mehr enthalten. Nach derzeitigem Stand haben unsere Einwände damit die erwünschte Wirkung gezeigt.

Die Planunterlagen sind unter folgendem Link einsehbar:

https://planungsregion.m-r-n.com/regionalplan/fortschreibung-des-teilregionalplans-windenergie

Übergangslösung für mehr Sicherheit an der Bergstraße

Im neuen Baugebiet an der Bergstraße ist die Anlage eines Schotterrandstreifen als Gehweg-Ersatz geplant. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Weg von den neuen Bauplätzen zur Bushaltestelle sicherer zu gestalten – insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger.

Der Schotterstreifen stellt eine Übergangslösung dar, bis die Bergstraße in einigen Jahren im Rahmen einer umfassenden Sanierung endgültig ausgebaut wird.

Zusätzlich dazu, wurde ein Tempolimit ab der Bushaltestelle eingeführt.

Misteln rechtzeitig entfernen – unsere Obstbäume schützen

Misteln sehen auf den ersten Blick harmlos aus, stellen jedoch eine ernsthafte Gefahr für unsere Obstbäume dar. Die immergrünen Halbschmarotzer entziehen dem Baum Wasser und Nährstoffe. Besonders bei starkem Befall werden die Bäume geschwächt, tragen weniger Früchte und können im schlimmsten Fall langfristig absterben. Zudem breiten sich Misteln über Vogelkot schnell weiter aus und befallen auch bislang gesunde Bäume.

👉 Deshalb bitten wir alle Eigentümerinnen, Eigentümer und Paten von Obstbäumen dringend, ihre Bäume regelmäßig zu kontrollieren und vorhandene Misteln konsequent zu entfernen.

Warum ist das so wichtig?

• Misteln schwächen den Baum und mindern Ertrag und Vitalität

• Stark befallene Äste brechen leichter ab

• Unentfernte Misteln sorgen für eine rasche Weiterverbreitung

• Frühzeitiges Handeln schützt den gesamten Obstbaumbestand

So entfernen Sie Misteln richtig:

• Schneiden Sie befallene Äste mindestens 20–30 cm unterhalb der Ansatzstelle der Mistel ab

• Bei starkem Befall ist ein kräftiger Rückschnitt notwendig

• Der beste Zeitpunkt ist die laubfreie Zeit im Winter, da die Misteln dann gut sichtbar sind

• Entsorgen Sie das Schnittgut fachgerecht

Mit Ihrer Mithilfe leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Streuobstbäume und zur Pflege unseres Ortsbildes. Jeder gesunde Baum zählt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für unsere Natur! 🍎🌿

Straße wurde offiziell eröffnet

Am 15. Dezember 2025 wurde die neue Gemeindeverbindungsstraße im Rahmen einer kleinen Feierstunde zusammen mit Minister Hauk eingeweiht. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger versammelten sich um 16:00 Uhr an der Bushaltestelle Erholungspark, um gemeinsam die Fertigstellung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts zu würdigen.

In kurzen Ansprachen durch den TG-Vorsitzenden Edwin Bundschuh, Minister Peter Hauk, Bürgermeister Meikel Dörr und Ortsvorsteher Heiko Berberich, wurde die Bedeutung der neuen Straße für die örtliche Entwicklung sowie der Zusammenhang mit dem Flurbereinigungsverfahren erläutert. Auch wenn die Straße bereits zuvor für den Verkehr freigegeben worden war, markierte die Einweihung den offiziellen Abschluss der Maßnahme.

Ein besonderer Dank gilt den leitenden Ingenieuren Herrn Kolb und Herrn Zschau, die mit großem Fachwissen und Engagement dieses Vorhaben geprägt haben.

Ebenso danken wir unserem ehemaligen Ortsvorsteher Winfried Kister, der damals den Mut und die Weitsicht hatte, die Dorfflurbereinigung überhaupt zu beantragen.

Im Anschluss klang der Abend in geselliger Runde beim italienischen Bürgerabend mit Pizza im Dorfgemeinschaftshaus aus. In entspannter Atmosphäre bot sich Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts beigetragen haben, sowie allen Gästen für ihr Kommen.

Starkregenrisiko-Management

Unwetter mit starkem Regen treten in den letzten Jahren immer häufiger und intensiver auf. Innerhalb kurzer Zeit fallen dabei enorme Niederschlagsmengen, die selbst abseits von Flüssen zu Überschwemmungen führen können. Straßen, Keller oder ganze Grundstücke stehen plötzlich unter Wasser – oft ohne Vorwarnung.

Um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen und Schäden zu minimieren, erarbeitet die Stadt Walldürn derzeit ein umfassendes Starkregenrisikomanagementkonzept. Ziel ist es, gefährdete Bereiche im Stadtgebiet zu erkennen, Risiken sichtbar zu machen und geeignete Maßnahmen zur Vorsorge und Schadensminderung zu entwickeln.

Das Konzept hilft nicht nur der Stadtverwaltung bei der Planung und Vorsorge, sondern bietet auch wichtige Informationen für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, um selbst aktiv zur eigenen Sicherheit beizutragen. Denn wirkungsvoller Schutz gelingt nur gemeinsam.

Möchten Sie wissen, ob Ihr Haus bei Starkregen gefährdet ist? Hier können Sie es ganz einfach nachsehen:

https://www.wallduern.de/Starkregen

Ein Apfelbaum fürs Gemeindewachstum – Geschenk zum 50-jährigen Jubiläum

Zu einem runden Geburtstag darf’s ruhig etwas Bleibendes sein – und genau das hat sich die Stadt Walldürn auch gedacht: Zum 50-jährigen Jubiläum der Eingemeindung gab’s für unsere Ortschaften kein Andenken aus Stein, sondern etwas mit deutlich mehr Leben – einen Apfelbaum! 🌳🍎

Am 5. November wurden die jungen Bäume feierlich eingepflanzt – mit Schaufeln, Spaten, guter Laune und ein bisschen Muskelkraft. Jetzt darf er wachsen, gedeihen und – wenn alles gut läuft – irgendwann so viele Äpfel tragen, dass wir überlegen müssen, wer zuerst probieren darf.

Der Apfelbaum soll uns nicht nur an das Jubiläum erinnern, sondern auch ein Zeichen setzen: für Wachstum, Zusammenhalt und gute Früchte, im wahrsten Sinne des Wortes. Schließlich heißt’s ja: Was man pflanzt, das wächst! – und wir hoffen natürlich, dass das nicht nur für den Baum, sondern auch für unsere Gemeinschaft gilt.

Das Schönste daran: Der „Ertrag“ bleibt ganz lokal. Kein Export nach Walldürn, keine Apfelsteuer – das Obst gehört uns! 😄 Wer also künftig unter dem Baum spaziert, darf sich ruhig mal ein Stück Heimat pflücken.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Walldürn für dieses nachhaltige, vitaminreiche und humorvolle Geschenk! Wir versprechen: Wir lassen ihn wachsen – und uns gleich mit.

Fehlende Hausnummern

Immer wieder kommt es vor, dass an Gebäuden Hausnummern fehlen oder schlecht lesbar sind. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben:
• 🚑 Rettungsdienste verlieren wertvolle Minuten, wenn sie ein Haus nicht sofort finden.
• 🚒 Feuerwehr und Polizei können bei einem Notfall nicht sofort reagieren.
• 📦 Post- und Paketdienste oder Handwerker haben Schwierigkeiten, die richtige Adresse zu finden.

Dabei ist es Pflicht, die Hausnummer gut sichtbar und dauerhaft am Gebäude anzubringen – idealerweise zur Straße hin, in einer deutlich lesbaren Größe und kontrastreichen Farbe.

Wir bitten daher alle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, insbesondere auch im Erholungspark, herzlich, zu prüfen:
➡️ Ist meine Hausnummer vorhanden, gut sichtbar und bei Dunkelheit erkennbar?

Falls nicht, bringen Sie bitte zeitnah eine entsprechende Hausnummer an. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag für Sicherheit, Ordnung und ein gutes Miteinander in unserer Ortschaft.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Aus Alt-Speiseöl wird Biodiesel – Neuer Sammelcontainer in Walldürn

Ab sofort können Walldürner Bürgerinnen und Bürger ihr gebrauchtes Speiseöl einfach und umweltfreundlich entsorgen: In der Otto-Hahn-Straße wurde ein neuer Sammelcontainer für Alt-Speiseöl aufgestellt.

Unter dem Motto „Jeder Tropfen zählt“ leistet Walldürn damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Das gesammelte Öl wird zu Biodiesel weiterverarbeitet und hilft, wertvolle Ressourcen zu schonen.

Die Handhabung ist einfach: Gebrauchte Speiseöle und -fette werden in den vom System bereitgestellten Sammelflaschen abgegeben. Diese können am Container eingeworfen oder – nach Abgabe einer vollen Flasche – gegen eine neue, leere Flasche getauscht werden.

Die Firma Lesch in Nürnberg sorgt für die regelmäßige Leerung und Verwertung des gesammelten Öls. So wird aus einem vermeintlichen Abfallprodukt ein wertvoller Rohstoff für umweltfreundliche Energie.

Ausgabestellen der leeren Flaschen sind im Stadtgebiet und in den Ortsteilen.
Informationen und Standorte:  www.wallduern.de/recycling