Der Frankenbrunnen fließt

Wasserentnahme ab 1. Juli verboten

Das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis hat aufgrund der anhaltenden Trockenheit und zum Schutz der heimischen Gewässer eine Rechtsverordnung zur Einschränkung der Wasserentnahme erlassen. 

Ab Mittwoch, 1. Juli 2026, ist es bis einschließlich 30. September 2026 untersagt, Wasser aus oberirdischen Gewässern – wie Bächen, Flüssen, Brunnen, Wassertretbecken oder Gräben – mit technischen Hilfsmitteln (z. B. Pumpen, Schläuchen oder Vakuumfässern) zu entnehmen. Das Verbot betrifft insbesondere die Nutzung in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und im Gartenbau. 
Erlaubt bleibt derzeit das Schöpfen in geringen Mengen mit Handgefäßen, Gießkannen oder Eimern durch Privatpersonen.

Mit dieser Maßnahme soll der Wasserhaushalt geschützt sowie die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern erhalten werden.
Die niedrigen Wasserstände und die hohen Temperaturen stellen viele Gewässer derzeit vor erhebliche Herausforderungen. 
An den Landespegeln im Kreisgebiet sind die Abflüsse in den Fließgewässern fast alle unter den jeweiligen mittleren Niedrigwasserabfluss (MNQ) gefallen bzw. werden diesen in den nächsten Tagen erreichen. Regnet es weiterhin nicht oder nicht ergiebig genug, müssen weitere Maßnahmen erlassen werden.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, diese Regelung zu beachten und verantwortungsvoll mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen.

Großbrand im Erholungspark – Dank an alle Einsatzkräfte

In der vergangenen Nacht wurden die Feuerwehren zu einem Großbrand eines Hauses im Erholungspark alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Im Einsatz waren neben der Abteilung Reinhardsachsen/Kaltenbrunn auch die Abteilung Stadt sowie weitere umliegenden Abteilungen. Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehrabteilungen und die Verfügbarkeit qualifizierter Einsatzkräfte vor Ort sind.

Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Dennoch entstand erheblicher Sachschaden.
Die Brandursache wird seitens der Polizei ermittelt.

Ein besonderer Dank gilt allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, sowie dem DRK, die in der Nacht mit großem Engagement, hoher Professionalität und persönlichem Einsatz zur Bewältigung dieser anspruchsvollen Lage beigetragen haben. Ihr Einsatz verdient höchste Anerkennung!

Der Brand hat zudem erneut verdeutlicht, wie wichtig das Freihalten von Rettungswegen ist. Zugeparkte Zufahrten/Straßenteile oder durch Hecken, Sträucher und Grünschnitt eingeengte Wege können wertvolle Zeit kosten und die Arbeit der Rettungskräfte erheblich erschweren. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger, darauf zu achten, dass Feuerwehrzufahrten und Rettungswege jederzeit frei zugänglich sind und notwendige Rückschnitte an Grundstücksbegrenzungen regelmäßig vorgenommen werden.

Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Hilfe im Notfall schnell und sicher dort ankommt, wo sie benötigt wird.

300 Jahre St. Jakobus am 26. Juli 2026 – Weihbischof kommt nach Reinhardsachsen / Wir treffen und zum Planungstreffen am 06. Juli um 20.00 Uhr (direkt nach der Ortschaftsratsitzung)

Am 26. Juli 2026 feiern wir das 300-jährige Bestehen der Kirche St. Jakobus in Reinhardsachsen – der „Mutterkirche“ der Walldürner Höhe. Seit drei Jahrhunderten ist sie geistlicher Mittelpunkt und prägt als barockes Baudenkmal unser Ortsbild entscheidend.

Den festlichen Höhepunkt bildet das Pontifikalamt um 10.30 Uhr, zelebriert von Weihbischof Dr. Dr.
Christian Würtz.

Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernehmen die Young Musicians.

Die Kirchengemeinde lädt die gesamte Bevölkerung sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, dieses besondere Jubiläum gemeinsam zu feiern. Im Anschluss wird im Dorfgemeinschaftshaus ein Mittagessen angeboten.

Der folgende Film zeigt die historische Entwicklung der „Mutterkirche“ der Walldürner Höhe:

Stadtjäger kann bei Problemen mit Wildtieren auf Hausgrundstücken helfen

Seit 2022 gibt es gem. Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) die Möglichkeit, einen Stadtjäger einzusetzen. Dieser muss eine spezielle Zusatzausbildung im Umgang mit Wildtieren im Siedlungsraum absolviert haben und ist berechtigt, innerhalb befriedeter Bezirke z.B. auf Hausgrundstücken und in privaten Gärten, bei Problemen mit Wildtieren z.B. Marder, Waschbären und Füchsen tätig zu werden.
Ein Jagdpächter aus Walldürn hat sich bereit erklärt diesen Dienst zu begleiten.
Wer die Hilfe des „Stadtjägers“ benötigt, kann sich hierzu demnächst auf der Homepage der Stadt Walldürn informieren. Eine Preisliste wird dort hinterlegt.
Die Kosten des Einsatzes trägt der Auftraggeber. Die Abrechnung der Kosten erfolgt über die Stadt Walldürn.

https://www.wallduern.de/de/Rathaus-Leben/Aktuelles/Stadtnachrichten/Stadtnachricht?view=publish&item=article&id=3824

Grundsätzlich sollten Wildtiere nicht angelockt werden. Bitte beachten Sie dazu folgende Hinweise:

Waschbären, Füchse & Co. sind faszinierende Tiere, können am Haus aber schnell zur Plage werden und große Schäden verursachen. Deshalb gilt:

• Futter (z.B. Katzenfutter) und Mülltonnen nie offen stehen lassen

• Obst rechtzeitig ernten und Fallobst einsammeln

• Kompost abdecken

• Dachböden, Schuppen und Kellerfenster sichern

So bleibt die Nachbarschaft für uns alle angenehm – und die Wildtiere bleiben dort, wo sie hingehören: in der Natur.

Sommermitgliedschaft beim TC Reinhardsachsen

Du möchtest Tennis einfach mal ausprobieren oder den Sommer aktiv auf dem Platz genießen? Dann ist die Sommermitgliedschaft genau das Richtige für dich!

Von Mai bis September 2026 kannst du für nur einmalig 50 € Teil der Vereinsgemeinschaft werden. Egal ob Einsteiger oder Freizeitspieler – beim TC Reinhardsachsen findest du ideale Bedingungen, flexible Platznutzung und eine tolle Atmosphäre.

Jetzt ausprobieren und den Tennissommer erleben – unser Tennisverein freut sich auf dich!

Anmeldung und weitere Infos:

📞 0177 1496031

2. Baumaßnahme unserer Dorfflurbereinigung

Am 2. Februar konnte ein weiterer wichtiger Schritt für die Dorfflurbereinigung in unserer Gemeinde umgesetzt werden: Minister Peter Hauk übergab die zweite Fördertranche in Höhe von 633.704,50 Euro.

Damit wird die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Kaltenbrunn und Wettersdorf angegangen. Die Planung und Ausschreibung ist in Bearbeitung, der Baubeginn 2027 vorgesehen.

Im Vorfeld wurden bereits die Stadtwerke tätig: Die bislang oberirdisch geführte Stromversorgung der Anlieger wird unter die Erde verlegt. Damit wird nicht nur die Versorgungssicherheit verbessert, sondern auch ein weiterer Beitrag zur Modernisierung und zur Aufwertung unseres Landschaftsbildes geleistet.

Mit dieser Maßnahme wird ein weiterer wichtiger Abschnitt der Dorfflurbereinigung umgesetzt und die Infrastruktur unserer Ortsteile nachhaltig gestärkt.

Weiterführende Informationen zum Verfahren finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung unter: Informationen zum Flurbereinigungsverfahren

Unsere Feuerwehrabteilung wächst 💪

Die Feuerwehrabteilung Reinhardsachsen/Kaltenbrunn wurde in den vergangenen Jahren erfreulicherweise durch mehrere junge, engagierte Mitglieder verstärkt. Dieses kontinuierliche Wachstum zeigt, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für den wichtigen Dienst in unserer Feuerwehr entscheiden.

Mit Marvin dürfen wir nun einen weiteren motivierten Neuzugang in unseren Reihen begrüßen. Er hat kürzlich den Lehrgang Truppmann Teil 1 erfolgreich abgeschlossen und setzt seine Ausbildung nun mit dem Truppmann Teil 2 fort.

Wir sind sehr froh über die positive Entwicklung und die Vielzahl an jungen Mitgliedern in unserer Abteilung. Sie sichern nicht nur den Fortbestand unserer Feuerwehr, sondern bilden auch die Grundlage dafür, dass notwendige Investitionen in den kommenden Jahren sinnvoll und zukunftsorientiert erfolgen können.

Unser Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz!! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung sowie allzeit gesunde Rückkehr von den Einsätzen.

Wir sind froh, dass wir euch haben!

Glasfaserausbau vorerst gestoppt – Stadtverwaltung prüft Alternativen

Der geplante flächendeckende Glasfaserausbau durch LEONET (ehemals BBV bzw. Toni) in unserer Kommune wird nicht umgesetzt. Wie das Unternehmen mitgeteilt hat, kommt der Ausbau aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im deutschen Glasfasermarkt nicht zustande. Auch bereits geschlossene Verträge über Glasfaserhausanschlüsse wurden seitens des Anbieters storniert.

Von dieser Entscheidung sind mehrere Ortsteile betroffen, darunter auch Reinhardsachsen und Kaltenbrunn.

Die Stadtverwaltung steht jedoch bereits im Austausch mit alternativen Anbietern, um Möglichkeiten für eine zukünftige Glasfaseranbindung zu prüfen. Ziel ist es, Lösungen zu finden und den Ausbau der digitalen Infrastruktur dennoch voranzubringen.

Mit der Telekom konnte dankenswerterweise ein erster kleiner Erfolge erreicht werden – die neuen Häuser im Baugebiet Knorracker haben bereits einen Glasfaseranschluss erhalten.

Über weitere Entwicklungen werden wir Sie selbstverständlich informieren.

Einbruchsversuch / Diebstahlversuche in Reinhardsachsen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen Tagen kam es in Reinhardsachsen zu einem Einbruchsversuch am helllichten Tag. Unbekannte Personen versuchten, in ein Wohnhaus und die Nebengebäude einzudringen. Der Versuch konnte nur durch das aufmerksame Verhalten eines hellwachen Mitbürgers vereitelt werden, der die fremden Personen bemerkte, die anwesenden Besitzer informierte, und dadurch Schlimmeres verhinderte.

Tage davor versuchten unbekannte ein Reisemobil, am Dorfgemeinschaftshaus stehend, nachts auf einen Hänger aufzuladen. Nur durch einen aufmerksamen Mitbürger und dessen Hund, konnte die Straftat vereitelt werden.

Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig gegenseitige Aufmerksamkeit in unserer Dorfgemeinschaft ist.

Bitte beachten Sie daher einige einfache, aber wichtige Vorsichtsmaßnahmen:

Lassen Sie niemals einen Schlüssel von außen in der Haustüre / Nebentüre stecken, auch nicht für kurze Zeit.

• Achten Sie auf unbekannte Personen oder Fahrzeuge, die sich auffällig in unseren Ortsteilen aufhalten.

• Sprechen Sie verdächtige Beobachtungen – wenn möglich – an oder informieren Sie umgehend die Polizei.

• Informieren Sie auch Ihre Nachbarn, wenn Sie für längere Zeit nicht zu Hause sind.

Unsere Dorfgemeinschaft lebt davon, dass wir aufeinander achten und aufmerksam bleiben. Der aktuelle Vorfall zeigt, dass bereits ein wachsames Auge helfen kann, Straftaten zu verhindern.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe.