Ein Apfelbaum fürs Gemeindewachstum – Geschenk zum 50-jährigen Jubiläum

Zu einem runden Geburtstag darf’s ruhig etwas Bleibendes sein – und genau das hat sich die Stadt Walldürn auch gedacht: Zum 50-jährigen Jubiläum der Eingemeindung gab’s für unsere Ortschaften kein Andenken aus Stein, sondern etwas mit deutlich mehr Leben – einen Apfelbaum! 🌳🍎

Am 5. November wurden die jungen Bäume feierlich eingepflanzt – mit Schaufeln, Spaten, guter Laune und ein bisschen Muskelkraft. Jetzt darf er wachsen, gedeihen und – wenn alles gut läuft – irgendwann so viele Äpfel tragen, dass wir überlegen müssen, wer zuerst probieren darf.

Der Apfelbaum soll uns nicht nur an das Jubiläum erinnern, sondern auch ein Zeichen setzen: für Wachstum, Zusammenhalt und gute Früchte, im wahrsten Sinne des Wortes. Schließlich heißt’s ja: Was man pflanzt, das wächst! – und wir hoffen natürlich, dass das nicht nur für den Baum, sondern auch für unsere Gemeinschaft gilt.

Das Schönste daran: Der „Ertrag“ bleibt ganz lokal. Kein Export nach Walldürn, keine Apfelsteuer – das Obst gehört uns! 😄 Wer also künftig unter dem Baum spaziert, darf sich ruhig mal ein Stück Heimat pflücken.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Walldürn für dieses nachhaltige, vitaminreiche und humorvolle Geschenk! Wir versprechen: Wir lassen ihn wachsen – und uns gleich mit.

Fehlende Hausnummern

Immer wieder kommt es vor, dass an Gebäuden Hausnummern fehlen oder schlecht lesbar sind. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben:
• 🚑 Rettungsdienste verlieren wertvolle Minuten, wenn sie ein Haus nicht sofort finden.
• 🚒 Feuerwehr und Polizei können bei einem Notfall nicht sofort reagieren.
• 📦 Post- und Paketdienste oder Handwerker haben Schwierigkeiten, die richtige Adresse zu finden.

Dabei ist es Pflicht, die Hausnummer gut sichtbar und dauerhaft am Gebäude anzubringen – idealerweise zur Straße hin, in einer deutlich lesbaren Größe und kontrastreichen Farbe.

Wir bitten daher alle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, insbesondere auch im Erholungspark, herzlich, zu prüfen:
➡️ Ist meine Hausnummer vorhanden, gut sichtbar und bei Dunkelheit erkennbar?

Falls nicht, bringen Sie bitte zeitnah eine entsprechende Hausnummer an. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag für Sicherheit, Ordnung und ein gutes Miteinander in unserer Ortschaft.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Aus Alt-Speiseöl wird Biodiesel – Neuer Sammelcontainer in Walldürn

Ab sofort können Walldürner Bürgerinnen und Bürger ihr gebrauchtes Speiseöl einfach und umweltfreundlich entsorgen: In der Otto-Hahn-Straße wurde ein neuer Sammelcontainer für Alt-Speiseöl aufgestellt.

Unter dem Motto „Jeder Tropfen zählt“ leistet Walldürn damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Das gesammelte Öl wird zu Biodiesel weiterverarbeitet und hilft, wertvolle Ressourcen zu schonen.

Die Handhabung ist einfach: Gebrauchte Speiseöle und -fette werden in den vom System bereitgestellten Sammelflaschen abgegeben. Diese können am Container eingeworfen oder – nach Abgabe einer vollen Flasche – gegen eine neue, leere Flasche getauscht werden.

Die Firma Lesch in Nürnberg sorgt für die regelmäßige Leerung und Verwertung des gesammelten Öls. So wird aus einem vermeintlichen Abfallprodukt ein wertvoller Rohstoff für umweltfreundliche Energie.

Ausgabestellen der leeren Flaschen sind im Stadtgebiet und in den Ortsteilen.
Informationen und Standorte:  www.wallduern.de/recycling

Stadtjäger kann bei Problemen mit Wildtieren auf Hausgrundstücken helfen

Seit 2022 gibt es gem. Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) die Möglichkeit, einen Stadtjäger einzusetzen. Dieser muss eine spezielle Zusatzausbildung im Umgang mit Wildtieren im Siedlungsraum absolviert haben und ist berechtigt, innerhalb befriedeter Bezirke z.B. auf Hausgrundstücken und in privaten Gärten, bei Problemen mit Wildtieren z.B. Marder, Waschbären und Füchsen tätig zu werden.
Ein Jagdpächter aus Walldürn hat sich bereit erklärt diesen Dienst zu begleiten.
Wer die Hilfe des „Stadtjägers“ benötigt, kann sich hierzu demnächst auf der Homepage der Stadt Walldürn informieren. Eine Preisliste wird dort hinterlegt.
Die Kosten des Einsatzes trägt der Auftraggeber. Die Abrechnung der Kosten erfolgt über die Stadt Walldürn.

Grundsätzlich sollten Wildtiere nicht angelockt werden. Bitte beachten Sie dazu folgende Hinweise:

Waschbären, Füchse & Co. sind faszinierende Tiere, können am Haus aber schnell zur Plage werden und große Schäden verursachen. Deshalb gilt:

• Futter (z.B. Katzenfutter) und Mülltonnen nie offen stehen lassen

• Obst rechtzeitig ernten und Fallobst einsammeln

• Kompost abdecken

• Dachböden, Schuppen und Kellerfenster sichern

So bleibt die Nachbarschaft für uns alle angenehm – und die Wildtiere bleiben dort, wo sie hingehören: in der Natur.

Dorfflurbereinigung Reinhardsachsen/Kaltenbrunn

Das Landesamt für Geoinformationen und Landentwicklung Baden-Württemberg hat den Bau der gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen sowie Änderungen, Verlegung oder Einziehung vorhandene Anlagen genehmigt.

Die ersten Baumaßnahme (Gemeindeverbindungsstraße Reinhardsachsen-Glashofen) wird Ende 2025 abgeschlossen.

Weiterführende Informationen zum Verfahren finden Sie auf der Homepage des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung unter: Informationen zum Flurbereinigungsverfahren

Katzenschutzverordnung

Am 26. September 2025 tritt die durch den Gemeinderat verabschiedete Katzenschutzverordnung für das gesamte Stadtgebiet in Kraft. Ziel der Verordnung ist es, das unkontrollierte Vermehren von freilaufenden Katzen einzudämmen und den Tierschutz nachhaltig zu stärken.

Mit Inkrafttreten der Verordnung sind Katzenhalter verpflichtet, freilaufende Katzen kastrieren, eindeutig kennzeichnen und registrieren zu lassen. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass sich herrenlose Katzen weitervermehren und somit gesundheitlichen Risiken sowie dem Leid unversorgter Tiere entgegenwirken.

Die Katzenschutzverordnung sieht folgende Maßnahmen vor:

·         Kastration der freilaufenden Katze durch einen Tierarzt,

·         Kennzeichnung mittels Mikrochip gemäß ISO-Norm oder durch eine Ohrtätowierung,

·         Registrierung im kostenfreien Haustierregister von Tasso e.V. oder beim Deutschen Tierschutzbund (FINDEFIX).

Die Stadt Walldürn kann den Nachweis über die Kastration und Registrierung auf Verlangen einfordern. Zusätzlich ist es der Stadt oder einem von ihr beauftragten Dritten gestattet, Katzen in Obhut zu nehmen, diese zu kastrieren, zu kennzeichnen und zu registrieren.

Das vom Tierschutzverein Mosbach betriebene Tierheim in Dallau hat zudem kaum noch ausreichende Kapazitäten, um die Massen an Katzen aufzunehmen, zumal die Vermittlungszahlen aufgrund des großen privaten Angebots an Babykatzen nicht Schritt halten können. Im Schnitt wird eine Katze zwei Mal im Jahr trächtig mit etwa fünf Jungen, die nach einem halben Jahr geschlechtsreif werden und sich dann ebenfalls weiter vermehren.

Die Stadt appelliert an alle Katzenhalter, sich rechtzeitig auf die neuen Vorgaben einzustellen und die Maßnahmen fristgerecht umzusetzen.

NEU: Film über Reinhardsachsen & Kaltenbrunn

Ihr möchtet Reinhardsachsen näher kennenlernen?

Anlässlich der 50-jährigen Eingemeindung nach Walldürn wurde ein Film erstellt, der Reinhardsachsen und Kaltenbrunn präsentiert. Schaut rein und lernt unsere Ortsteile kennen und lieben!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
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Fünf neue Feuerwehrmitglieder verstärken unsere Abteilung

Am vergangenen Samstag haben fünf weitere Kameraden unserer Abteilungswehr erfolgreich ihre Truppmann 1 – Ausbildung abgeschlossen. Mit ihrem Abschluss verstärken sie ab sofort unsere Einsatzabteilung.

Unsere Feuerwehrabteilung umfasst damit nun 35 aktive Feuerwehrfrauen/Feuerwehrmänner.

Wir gratulieren den neuen Mitgliedern und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

👍 Herzlichen Dank für euer Engagement für unsere Dorfgemeinschaft!

Machbarkeitsstudie Feuerwehrhaus Reinhardsachsen wird präsentiert

Am 8. April wird in der öffentlichen Sitzungen vom Ausschuss für Technik und Umwelt die Machbarkeitsstudie zu unserem Feuerwehrhausbau durch das Planungsbüro vorgestellt.
Die Machbarkeitsstudie sieht einen Abbruch der bestehenden Garage und einen
anschließenden Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus vor.
Der genannte Anbau soll sich auf 250 m² Grundfläche erstrecken und neben der
Fahrzeuggarage weitere Lagerflächen für Kleinmaterial, Umkleidekabinen und ein Büro für den Abteilungskommandanten enthalten.

Die Sitzung beginnt um 18:30 Uhr im Haus der offenen Tür in Walldürn und ist öffentlich. Besucher sind willkommen.

Freigabe der 1. Tranche unserer Dorfflurbereinigung

Am 17. März konnten wir die Bewilligung der ersten Mittel für unsere Dorfflurbereinigung durch Herrn Minister Peter Hauk in Empfang nehmen. Nachdem bereits durch die Stadt Walldürn erste Gelder bereitgestellt wurden, stehen nun weitere 678.924,40 € zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Reinhardsachsen-Glashofen zur Verfügung. Im nächsten Schritt wird die Ausschreibung der Baumaßnahme und dann die Auftragsvergabe erfolgen.
Wenn alles gut verläuft, werden die Baumaßnahmen gegen Jahresende beginnen.

Diese Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft unseres Dorfes. Mit der Flurbereinigung verbessern wir unsere Infrastruktur und stärken den ländlichen Raum.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Minister Peter Hauk für seinen Einsatz für den ländlichen Raum und die Förderung solcher Maßnahmen. Ebenso danken wir besonders dem Amt für Flurneuordnung und Landesentwicklung für die fachliche Begleitung und die gute Zusammenarbeit, sowie der Stadt Walldürn und der Teilnehmer-Vorstandschaft für deren außerordentlichen Einsatz.

Nun geht es endlich los!

Im Rahmen des Verfahrens sollen rund 4,5 Mio. Euro investiert werden.

Verfahrensziele sind hierbei:

Maßnahmen der Dorferneuerung:

o Ausbau von Ortsstraßen, Ortswegen und Plätzen

o Bodenordnung in den beiden Ortsteilen Reinhardsachsen und Kaltenbrunn zur besseren Gestaltung und Erschließung der Grundstücke, um die Innenentwicklung zu aktivieren und zu fördern

o Regelung der Wasserführung/Schutz vor Oberflächenwasser

o Erneuerung von Brunnen

Maßnahmen in Feldlage:

o Ausbau von drei Gemeindeverbindungsstraßen, die insbesondere die angrenzenden land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen erschließen

o Modernisierung des vorhandenen Wegenetzes, um heutigen Anforderungen der Land- und Forstwirtschaft zu entsprechen

o Anerbengebiet: Bodenordnung in der Feldlage, wenn durch Teilnehmer gewünscht

o Verbesserung des Zuschnitts der landwirtschaftlichen Grundstücke

o rechtlich gesicherte Erschließung bisher unzureichend erschlossener Grundstücke

o Verbesserung / erstmalige Schaffung der Vorflut

o Minderung und Beseitigung von Erosionsproblemen

Maßnahmen für Natur und Landschaft

o Neupflanzung von (Obst-)Bäumen

o Aufwertung von Feldhecken

o Anlage von Grünland- und Saumstreifen

Lösung von Nutzungskonflikten

Regelung der rechtlichen Verhältnisse (Dienstbarkeiten)